Kassen-Nachschau


Weniger Schummeleien an der Ladenkasse
Quelle NDR Info - Zur Audio-Wiedergabe

Seit 1. Januar 2018 kann die Finanzverwaltung mit einer Kassen-Nachschau die ordnungsgemäße Kassenführung vor Ort prüfen.

Verfahren zur Prüfung der Kassenaufzeichnungen

Die Prüfung kann ohne vorherige Ankündigung stattfinden. Die Unternehmen können sich also nicht darauf vorbereiten.

Laut DATEV news vom 21.12.2017 ist davon auszugehen, dass der Prüfer zunächst beobachtet,

wie Kasseneinahmen und Kassenauszahlungen durchgeführt werden und ob eine ordnungsgemäße Aufzeichnung und Verbuchung des Bargeldes erfolgt. Dazu muss sich der Prüfer zunächst nicht ausweisen. Um den Sachverhalt zu ermitteln, darf er beobachten und Testkäufe tätigen sowie die hierfür notwendigen Geschäftsräume zu den üblichem Geschäftszeiten betreten.

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Wenn sich der Prüfer mit Dienstausweis und Prüfungsauftrag ausgewiesen hat, darf er sämtliche Kassensysteme prüfen.

Dies gilt für eine Barkasse in Form einer Schubladenkasse oder Geldkassette (sogenannte „offene Ladenkassen") ebenso

wie für elektronische Registrier- oder Computerkassen. 

Auf Verlangen des Prüfers müssen Aufzeichnungen, Bücher und sonstige Unterlagen der Kassenführung vorgelegt werden.

Bei elektronischen Kassensystemen darf der Prüfer Kassendaten einsehen und zum Beispiel Bedienungsanleitungen, Handbücher und andere Unterlagen sichten. Möglicherweise wird er auch die tatsächlichen Bargeldbestände mit den Aufzeichnungen abgleichen (Kassensturz).

Übergang zur Außenprüfung

Sollte die Kassen-Nachschau eine mangelhafte und nicht ordnungsgemäße Kassenführung aufdecken, kann der Prüfer ohne vorherige Prüfungsanordnung zu einer Außenprüfung übergehen. *




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* Änderung seit 01. Januar 2018: Kassen-Nachschau

Seit dem 01. Januar 2018 ist es Amtsträgern der Finanzverwaltung gestattet, erstmalig eine Kassen-Nachschau bei allen Steuerpflichtigen, die Gewinneinkünfte erzielen, unangekündigt durchzuführen. Die Kassen-Nachschau (§ 146b AO) ist ein neues Kontrollinstrument der Finanzverwaltung, um die Ordnungsmäßigkeit der Aufzeichnungen und Buchungen Ihrer Mandanten zu kontrollieren. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass seit dem 01.01.2017 (§ 146a AO) in der Praxis nur noch Kassensysteme eingesetzt werden dürfen, die Kassen-Einzeldaten vollständig, richtig, zeitgerecht und geordnet aufzeichnen, aufbewahren und für die Zeiträume der Aufbewahrungsfrist digital exportieren können. 

Wer es mit der Archivierung der Daten aus der elektronischen Registrierkasse nicht ganz so genau nimmt, weil  er denkt, die Daten sind ja alle beim Steuerberater vorhanden, liegt falsch. Denn seit dem 01.01.2017 ist er vor dem Gesetzgeber dazu verpflichtet, alle Kassenbewegungen digital so aufzubewahren, das ein Betriebsprüfer jederzeit darauf zugreifen kann. Wer dem nicht nach kommt, haftet persönlich. Hinzuschätzungen und Nachzahlungen drohen. 

Besteht ein Anlass zur Beanstandung Ihrer Kassenaufzeichnungen, -buchungen oder der zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung, kann der Amtsträger nach schriftlichem Hinweis ohne vorherige Prüfungsanordnung zur Außenprüfung übergehen.

Eine nicht ordnungsgemäße Kassenführung eröffnet der Finanzverwaltung die Möglichkeit, Umsätze zu schätzen. Das hat Auswirkungen auf Ihre Einkommen-, Umsatz- und Gewerbesteuer. Außerdem kann es zum Beispiel zur Einleitung eines Steuerstraf- oder Bußgeldverfahrens, zum Widerruf Ihrer Konzession und zur Rückzahlung von Zuschüssen kommen.

Ab dem 01. Januar 2020 wird bei der Kassen-Nachschau dann zusätzlich der ordnungsgemäße Einsatz des elektronischen Aufzeichnungssystems geprüft. 

 

Die Informationen bilden die im Januar 2018 gültigen Rahmenbedingungen ab, wobei kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben wird. Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Steuerberater über etwaige Änderungen oder die betreffenden gesonderten Regelungen.

 

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